Bitte beachten Sie, dass der Download der nachfolgend angebotenen Dateien unseren Mandanten mit Informationsvereinbarung vorbehalten ist. Nähere Informationen zu dieser Vereinbarung finden Sie im ⇒ MANDANTEN PORTAL.

Aus Sachgründen befristete Arbeitsverträge


können abgeschlossen werden, wenn der Arbeitnehmer schon zuvor im Unternehmen tätig war; auch im direkten Anschluss an ein zuvor bestehendes befristetes Arbeitsverhältnis. Wirk­samkeits­vor­aus­setzung der Befristung ist das Vorliegen eines Sachgrundes. Ein typischer Fall ist dabei auch der befristete Vertrag zur Aushilfe bis maximal 6 Monate Dauer. Weitere Informationen dazu finden Sie unter ⇒ Tipps - mit Sachgrund befristete Verträge und in unserem Merkblatt "befristete Ar­beits­ver­träge".

Hinweise zu den verschiedenen mit Sachgrund befristeten Verträgen und den Klauselvarianten finden Sie unter den Tipps bei ⇒ Varianten mit Sachgrund und ⇒ Vertragsvarianten.

Formularverträge mit Befristung aus Sachgründen

1a. zeitlich mit Sachgrund befristeter Arbeitsvertrag und variabler Arbeitszeit

wie Nr. 1, aber mit variabler Arbeitszeit nach § 12 TzBfG (Anpassung der Arbeitszeit an den Arbeitsanfall)
Erläuterung im Merkblatt Abschnitt III 1 und II 2.

2. befristeter Arbeitsvertrag im Anschluss an die Berufsausbildung mit Sachgrund zur Befristung

nach § 14 Abs. 1 Nr. 2 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG). Ohne Verlängerungsmöglichkeit, daher nur in Ausnahmefällen zu empfehlen (siehe Merkblatt "Weiterbeschäftigung im Anschluss an die Berufsausbildung").
Erläuterung im Merkblatt Abschnitt III 2.
Im Normalfall empfehlen wir den Vertragstyp 1a unter den sachgrundlos befristeten Verträgen.

3. befristeter Arbeitsvertrag zur Vertretung Schwangerer und Elternzeiter

nach § 21 BEEG mit Sonderkündigungsmöglichkeit bei Abbruch der Elternzeit
Erläuterung im Merkblatt Abschnitt III 3.

3a. befristeter Arbeitsvertrag zur Vertretung Schwangerer und Elternzeiter und variabler Arbeitszeit

wie Nr. 3, aber mit variabler Arbeitszeit nach § 12 TzBfG (Anpassung der Arbeitszeit an den Arbeitsanfall)
Erläuterung im Merkblatt Abschnitt III 3 und II 2.

4. Aushilfsarbeitsvertrag

für die Dauer von maximal 6 Monaten und Tages-Kündigungsfrist innerhalb der ersten 3 Monate sowie ohne Urlaubsanspruch bei Laufzeit unter einem Monat
Erläuterung im Merkblatt Abschnitt III 4.

5. Aushilfsarbeitsvertrag mit flexibler Stundenaushilfe

für die Dauer von maximal 6 Monaten mit Tages-Kündigungsfrist innerhalb der ersten 3 Monate, ohne Urlaubsanspruch bei Laufzeit unter einem Monat und mit variabler Arbeitszeit nach § 12 TzBfG (Einteilung der Arbeitszeit nach dem Arbeitsanfall) sowie flexibler Mehrarbeit bis zu 25 % der vereinbarten Mindestarbeitszeit
Erläuterung im Merkblatt Abschnitt III 5.

6. zweckbefristeter Arbeitsvertrag mit Sachgrund zur Befristung

und dadurch bestehender Möglichkeit der automatischen vorzeitigen Beendigung bei Erreichen des Zwecks unter Einhaltung einer Ankündigungsfrist (mit vorgeschalteten Probearbeitsverhältnis)
Erläuterung im Merkblatt Abschnitt III 6.

6a. zweckbefristeter Arbeitsvertrag mit Sachgrund zur Befristung und variabler Arbeitszeit

wie Nr. 6, aber mit variabler Arbeitszeit nach § 12 TzBfG (Anpassung der Arbeitszeit an den Arbeitsanfall)
Erläuterung im Merkblatt Abschnitt III 6 und II 2.

7. befristeter Arbeitsvertrag zur Vertretung in Pflegezeit befindlicher Arbeitnehmer

nach § 6 PflegeZG mit Sonderkündigungsmöglichkeit bei vorzeitiger Beendigung der Pflegezeit nach § 4 Abs. 2 S. 1 PflegeZG
Erläuterung im Merkblatt Abschnitt III 7.

8. Vertrag über ein Orientierungspraktikum

i.S.d. § 22 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 MiLoG i.V.m. § 26 BBiG. Dieser Vertrag ist kein Arbeitsvertrag. Er darf nur bis zur Dauer von drei Monaten zur Orientierung für eine Berufsausbildung oder für die Aufnahme eines Studiums abgeschlossen werden.
Ziehen Sie zur weiteren Erläuterung unser ⇒ Merkblatt zum Mindestlohngesetz heran.

 
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