Arbeitsrecht in der Corona-Krise

Hinweise und Tipps für die Personalverwaltungen

Mit unseren nachfolgenden Seiten geben Ihnen einen ersten und von uns ständig fort­ge­schriebenen Überblick zu den Fragen, die aktuell in der Personalarbeit infolge der Corona-Krise anstehen.

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Bitte berücksichtigen Sie, dass die aktuelle Situation auch für die Rechtsprechung völlig neu ist. Wir können daher keine Garantie für die absolute Richtigkeit der rechtlichen Hinweise über­nehmen. Manche erforderliche Maßnahme des Arbeitgebers wird in "normalen Situationen" auch anders zu be­urteilen sein. Akutell aber jedenfalls sind auch Handlungen der Arbeitgeber erforderlich, die sich nach unserer Einschätzung nicht bis zu einer verbindlichen Klärung der Rechtslage zurück­stellen lassen. Jetzt ist nicht die Zeit, Fragen der Zulässigkeit einzelner Maßnahmen in juris­tischen Gutachten zu klären; jetzt müssen Unter­neh­mer Ent­schei­dungen fällen, auch wenn diese mit Risiken verbunden sind.

Das Arbeitsverhältnis ist durch wechselseitige Schutz- und Rücksichtnahmepflichten geprägt, die ge­genwärtig besonders gefordert sind. Das bedingt einerseits eine erhöhte Bereitschaft der Ar­beit­geber, auf die besondere Situation der einzelnen Arbeitnehmer Rücksicht zu nehmen. An­de­­rer­seits wird sich ein Arbeitgeber heute schon zum Schutz anderer Arbeitnehmer und Kunden, im Interesse der Erhaltung des Betriebs und nicht zuletzt wegen des Gebots, an der Eindämmung der Epidemie für Maßnahmen ent­scheiden müssen, deren arbeitsrechtliche Zulässigkeit mög­licherweise erst in einigen Jahren end­gültig geklärt wird. Maßstab wird aber auch dabei sein, dass die Arbeitnehmer eine erhöhte Rück­sicht­nahmepflicht gegenüber ihrem Arbeitgeber haben, die die Zustimmung zur Maßnahmen erfodert, die unter anderen Umständen vielleicht nicht hin­zu­nehmen wären.

Bearbeitungsstand: 12.07.2020


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